
Aller guten Dinge sind drei! An diesem Samstag (15:30 Uhr) empfängt der FC Bayern Union Berlin in der heimischen Allianz Arena - nach den beiden knappen, bisherigen Duellen in dieser Saison (3:2; 2:2) wollen die Münchner nun einen souveränen Heimsieg einfahren. Das wollen die Gäste mit allen Mitteln verhindern, die mit einem wichtigen Auswärtssieg im Rücken nach München reisen. In unserem Gegnercheck lest Ihr, mit welchen Mitteln Union die Bayern ärgern möchte.
Nach den drei Unentschieden Mitte Januar gegen Mainz, Augsburg und Stuttgart erlebte Union eine Achterbahnfahrt durch die Saison. Auf zwei deutliche Niederlagen gegen Topteams – 0:3 gegen Dortmund und 1:3 gegen Hoffenheim – folgte ein Achtungserfolg gegen Frankfurt (1:1). Nach dem Rückschlag beim HSV (2:3) schlug die Baumgart-Elf Champions League-Teilnehmer Bayer 04 Leverkusen an der Alten Försterei mit 1:0. Durch die beiden folgenden Niederlagen gegen die Abstiegskandidaten Borussia Mönchengladbach (0:1) und Werder Bremen (1:4) musste Union den Blick wieder nach unten richten, nachdem die Europapokalplätze zwischenzeitlich nicht allzu weit entfernt lagen. Am vergangenen Spieltag feierten die Köpenicker dann jedoch einen extrem wichtigen 1:0-Auswärtssieg beim Europa League-Achtelfinalisten SC Freiburg.

Experten gegen Spitzenteams
Experten gegen Spitzenteams

Der FC Bayern sollte gewarnt sein vor dem Duell mit den Eisernen, denen es entgegen kommt, wenn sie gegen spielstarke, selbstbewusste Topteams tief stehen und auf Konter und Chancen nach Standards lauern können. Das mussten in dieser Saison bereits der VfB Stuttgart (2:1), Eintracht Frankfurt (4:3), RB Leipzig (3:1), Leverkusen (1:0) und Freiburg (1:0) erfahren. Die Berliner holten in dieser Bundesliga-Saison 19 Punkte in den Spielen gegen die aktuellen Teams aus der oberen Tabellenhälfte (Fünf Siege, vier Remis, fünf Niederlagen), nur der FC Bayern (35) und die TSG Hoffenheim (23) performten noch besser. Mit 31 Punkten nach 26 Spieltagen steht Berlin auf einem starken neunten Platz, der Tabellenachte Freiburg ist lediglich drei Punkte entfernt, der Relegationsplatz 16 sieben Punkte.
Nach Bayern kommen die Wochen der Wahrheit
Das klingt erstmal nach einem soliden Polster, dennoch darf sich die Baumgart-Elf nicht ausruhen, das haben die Niederlagen gegen die Abstiegskandidaten gezeigt. In den Wochen nach dem Gastspiel beim Tabellenführer heißen Unions Gegner St. Pauli (16. Platz), Heidenheim (18.) und Wolfsburg (17.). Dann wird sich entscheiden, ob es in den letzten Spieltagen um die Europa-Qualifikation, den Abstieg oder einen sicheren Mittelfeldplatz geht.



